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Im Antisemitismusbericht 2025 zeigen sich in der Schweiz weiterhin hohe Zahlen antisemitischer Vorfälle, sowohl online als auch in der realen Welt. Besonders der Krieg im Nahen Osten, der seit dem 7. Oktober 2023 als dominanter Trigger wirkt, prägt die Lage.
Online stiegen die registrierten Vorfälle um 37 Prozent auf 2.185, während in der realen Welt 177 Vorfälle verzeichnet wurden. Dies stellt einen Rückgang dar, jedoch liegt die Zahl der Vorfälle immer noch dreimal über den Werten von vor dem 7. Oktober. Die Mehrheit der Online-Vorfälle fand auf Telegram statt, während auch populärere Social Media-Plattformen betroffen sind. 42 Prozent der Vorfälle basierten auf antisemitischen Verschwörungstheorien. Der Bericht warnt, dass Antisemitismus in der Gesellschaft normalisiert wird, was die Sicherheit und Teilhabe jüdischer Menschen beeinträchtigt. Viele meiden öffentliche Symbole und bestimmte Orte.
Die GRA (Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus) und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG fordern ein nachhaltiges Engagement zur Bekämpfung von Antisemitismus, einschliesslich einer klaren Strategie und ausreichend Ressourcen für Prävention und Sensibilisierung, besonders im Bildungsbereich. Antisemitismus darf nicht als unvermeidbar hingenommen werden, da dies die Grundlagen der Demokratie gefährdet.
Ausführliche Informationen, Links und den ganzen Bericht finden Sie auf der Webseite des SIG