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Dr. theol., Leiter Kommunikation, Pressesprecher, Mitglied der Geschäftsleitung
Kirchen sollen Orientierung geben. In politischen Debatten wird von ihnen erwartet, moralische Urteile zu formulieren und gesellschaftliche Konflikte ethisch einzuordnen. Doch genau darin liegt ein Missverständnis. Weder soziologisch noch theologisch sind Kirchen...
Warum äussert sich eine Kirche zu politischen Fragen wie der SRG-Halbierungsinitiative? Immer wieder wird gefordert, religiöse Institutionen sollten sich aus der Politik heraushalten. Doch demokratische Öffentlichkeit lebt gerade davon, dass unterschiedliche Stimmen...
Am 24. Februar 2026, vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, versammelten wir uns im Berner Münster zu einem ökumenischen Friedensgebet. Eingeladen hatten die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK), die Berner...
Ein reformierter Künstler im Vatikan: Der Schweizer Manuel Andreas Dürr gestaltet den neuen Kreuzweg im Petersdom – und sorgt für eine leise theologische Pointe. Zum 400-Jahr-Jubiläum der Weihe der Petersbasilika (1626–2026) wurde in Rom ein zeitgenössischer Kreuzweg...
Mit der ersten nationalen Konferenz des Kompetenzzentrums Seelsorge im Gesundheitswesen KSiG wurde am 19. Januar 2026 in Bern ein gemeinsamer Raum für Austausch, Standortbestimmung und strategische Orientierung geschaffen. Rund 80 Delegierte aus den Mitgliedkirchen...
– oder: Warum die Kirche sich nicht von Jahrgangsetiketten leiten lassen sollte Die Generation Alpha ist in aller Munde. Der Begriff verspricht Orientierung in einer unübersichtlichen Gegenwart: Kinder und Jugendliche, so heisst es, seien „anders“, geprägt von...
Was der Freiwilligenmonitor 2025 den Kirchen sagt Ein Beitrag von Sabine Stalder und Stephan Jütte Die Schweiz ist ein Land der Freiwilligen. 86 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren leisten in irgendeiner Form einen Beitrag zum Gemeinwohl – durch Zeit, Geld oder...
Bondi Beach, Basel, ESC: Drei Ereignisse, die sich nicht vergleichen lassen – und doch dieselbe Frage stellen. Was passiert mit liberalen Gesellschaften, wenn Zugehörigkeit zum Stigma wird, wenn „Zionismus“ zur Chiffre kippt und politische Empörung in Lagerlogik umschlägt? Stephan Jütte warnt vor vereinseitigten Schuldzuschreibungen und davor, wie schnell aus legitimer Kritik eine Rhetorik wird, die Menschen nicht mehr als Individuen sieht, sondern als Stellvertreter.
Ein persönlicher Rückblick am Menschenrechtstag Am 10. Dezember feiern wir jedes Jahr den Tag der Menschenrechte – zur Erinnerung an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) im Jahr 1948. Für viele bleibt diese Erklärung abstrakt: ein...
Warum das Apostolikum für Jesus und Paulus überraschend gewesen wäre Kürzlich habe ich in Olten einen Vortrag über das Apostolische Glaubensbekenntnis gehalten. In der Diskussion sagte jemand aus dem Publikum: „Für mich ist das Credo der Kern und Massstab des...