×
Kirche
Über uns
Konferenzen
Kommissionen
Fonds und Stiftungen
Weltweite Kirche
Themen
×

Zum 1700. Jubiläum des Konzils von Nizäa kamen Papst Leo XIV, Patriarch Bartholomaios und Vertreter weiterer Kirchen – darunter ÖRK-Generalsekretär Jerry Pillay – zu einer ökumenischen Feier in İznik zusammen, dem heutigen Namen der antiken Stadt Nizäa. Dort wurde 325 das Erste Ökumenische Konzil abgehalten, das das Nizänische Glaubensbekenntnis formulierte – bis heute eine verbindende Grundlage des christlichen Glaubens.
In der Gemeinsamen Erklärung bekräftigten Papst und Patriarch ihre Dankbarkeit für den Dialog «in Liebe und Wahrheit» und riefen alle Christinnen und Christen dazu auf, für die Einheit zu beten. Sie erinnerten an das Nizänische Glaubensbekenntnis als gemeinsamen Bezugspunkt und betonten den Auftrag, Zeugnis für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden zu geben.
Papst Leo XIV veröffentlichte zudem das apostolische Schreiben In unitate fidei, in dem er die bleibende Bedeutung des Konzils von Nizäa für die Einheit der Kirche und die Glaubensverkündigung hervorhebt.
Auch ÖRK-Generalsekretär Jerry Pillay hob in seiner Ansprache «What Nicaea means to us today» hervor, dass Nizäa nicht nur ein historisches Ereignis ist, sondern ein lebendiger Bezugspunkt für die ökumenische Bewegung.
Weitere Beiträge zum Thema «1700 Jahre Konzil von Nizäa» finden sich auf der Themenseite der EKS
Foto: Albin Hillert/WCC