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10 Fragen – 10 Antworten Die Organspende als persönliche Gabe

16. März 2021

Stellungnahme des Rates der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS

Die Organspende wirft in der Schweiz ethische, rechtliche und theologische Fragen auf – insbesondere im Hinblick auf die Widerspruchslösung, über die das Schweizer Stimmvolk im Mai 2022 entschieden hat. Der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) nimmt in seiner Stellungnahme „Die Organspende als persönliche Gabe“ dazu differenziert Stellung.

Autor Frank Mathwig beleuchtet in zehn Fragen und Antworten die zentralen Aspekte der Debatte:

  • Wie kann Organspende freiwillig und selbstbestimmt bleiben?

  • Welche Rolle spielt die körperliche Integrität des Menschen?

  • Wie lassen sich Solidarität und Freiheit miteinander verbinden?

  • Und welche ethischen und theologischen Überlegungen leiten die Kirche?

Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Organspende eine persönliche Gabe ist – ein freiwilliger Akt, der auf Achtung, Selbstbestimmung und Vertrauen beruht. Der Rat der EKS unterstützt die Organspende grundsätzlich, lehnt jedoch eine verpflichtende oder automatisch angenommene Spendenpraxis ab.

Die Stellungnahme erläutert:

  • den Unterschied zwischen Zustimmungs-, Widerspruchs- und Erklärungsmodell,

  • warum die EKS das Erklärungsmodell bevorzugt,

  • und weshalb das Prinzip der informierten Zustimmung für den Schutz der Menschenwürde unverzichtbar bleibt.

Zugleich wird betont: Die Entscheidung über den eigenen Körper bleibt Ausdruck persönlicher Verantwortung – und darf weder politisch noch moralisch verordnet werden.

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