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Dem Anvertrauten Sorge tragen

1.Mai 2016

Das Berufsgeheimnis in der Seelsorge

Die Publikation «Dem Anvertrauten Sorge tragen» widmet sich einem zentralen Thema kirchlicher Praxis: dem Berufsgeheimnis in der Seelsorge. Sie wurde von Rita Famos, Matthias Felder, Felix Frey, Matthias Hügli und Thomas Wild erarbeitet und im Auftrag der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) veröffentlicht.

Seelsorge lebt vom Vertrauen. Menschen öffnen sich in Krisen, Zweifeln oder persönlichen Fragen. Damit dieses Vertrauen geschützt bleibt, braucht es einen klaren rechtlichen und theologischen Rahmen. Die Publikation erläutert, wie das Berufsgeheimnis Pfarrerinnen, Diakone und Seelsorgende verpflichtet – und welche Verantwortung daraus für die Kirche erwächst.

Der Text bietet Orientierung zu Fragen wie:

  • Welche rechtlichen Grundlagen sichern das Seelsorgegeheimnis?

  • Wann darf – oder muss – eine Schweigepflicht durchbrochen werden?

  • Wie gelingt die Zusammenarbeit mit Fachpersonen in Medizin, Psychologie oder Sozialarbeit, ohne das Vertrauen zu verletzen?

  • Welche Bedeutung hat das Geheimnis aus theologischer Sicht?

Die Publikation verbindet rechtliche Analyse mit theologischer Reflexion und praxisnahen Beispielen aus verschiedenen Seelsorgekontexten – von der Spitalseelsorge über das Asylwesen bis zur Gefängnisseelsorge. Sie zeigt, dass das Berufsgeheimnis nicht nur Schutz, sondern auch Verantwortung bedeutet: Verantwortung für den Menschen, der sich anvertraut, und für das, was geistliche Begleitung im Kern ausmacht.

PDF herunterladen: Dem Anvertrauten Sorge tragen – Das Berufsgeheimnis in der Seelsorge

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