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Was bedeutet Ehe, Elternschaft und Familie heute – aus reformierter Perspektive?
Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) legt mit der Studie „Ehe, Elternschaft, Kinder“ eine grundlegende theologisch-ethische Orientierung vor. Sie befasst sich mit den gesellschaftlichen und medizinisch-ethischen Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit neuen Familienmodellen und der Reproduktionsmedizin stellen. Ebenfalls erschienen ist eine Kurzfassung in Form von 10 Fragen – 10 Antworten.
Die Studie wurde vom Rat der EKS am 13. April 2022 verabschiedet und von Frank Mathwig verfasst. Sie reagiert auf die Einführung der Ehe für alle und auf Fragen, die sich daraus für das Verständnis von Elternschaft, Familie und Kinderschutz ergeben.
Die Publikation untersucht:
Biblisch-theologische Grundlagen von Ehe und Familie im reformierten Denken
Ethische Fragen der reproduktiven Medizin und des Kindeswohls
Die gesellschaftliche Entwicklung und ihre Bedeutung für kirchliche Praxis
Den Zusammenhang von Menschenwürde, Verantwortung und Freiheit
Zentrale Fragen lauten:
Welche Rolle spielt die Bundestheologie im Verständnis von Ehe und Elternschaft?
Wie lässt sich der Kinderwunsch theologisch deuten?
Welche ethischen Grenzen und Möglichkeiten hat die medizinisch assistierte Fortpflanzung?
Was bedeutet das Kindeswohl in einer pluralen Gesellschaft?
Die EKS versteht Ehe, Elternschaft und Familie als Orte gelebter Verantwortung und Beziehung.
Alle Formen des familiären Zusammenlebens werden als Ausdruck christlicher Freiheit betrachtet, sofern sie von Liebe, Fürsorge und Verantwortung geprägt sind.
PDF herunterladen: Ehe, Elternschaft, Kinder – Ethische Studie des Rates der EKS

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