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Neue Migrationskirchen in der Schweiz

22.Dez. 2009

Studie 2

Menschen, die ihre Heimat verlassen, bringen ihren Glauben und ihre religiösen Traditionen mit. In der Schweiz haben sich in den letzten Jahrzehnten zahlreiche neue Migrationskirchen gebildet, die heute ein fester Bestandteil der kirchlichen Landschaft sind. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) legt mit der Studie «Neue Migrationskirchen in der Schweiz» eine umfassende Untersuchung dieses Phänomens vor.

Die Studie wurde vom Rat des SEK am 6. Mai 2009 genehmigt und von Simon Röthlisberger und Matthias D. Wüthrich verfasst. Sie verbindet empirische Erhebungen mit theologischen und sozialwissenschaftlichen Reflexionen und verfolgt das Ziel, neue Migrationskirchen differenziert wahrzunehmen und besser zu verstehen.

Untersucht werden Entstehung, Struktur und Selbstverständnis neuer Migrationskirchen protestantischer Herkunft in der Schweiz. Die Studie zeigt, dass diese Kirchen nicht nur Orte religiöser Praxis sind, sondern auch wichtige soziale Funktionen erfüllen: Sie stiften Identität, fördern Gemeinschaft und unterstützen ihre Mitglieder bei der Integration in die Gesellschaft.

Zentral ist die Frage, wie das Zusammen-Kirche-Sein von Mitgliedkirchen des SEK und Migrationskirchen theologisch zu verstehen und praktisch zu gestalten ist. Die Studie entwickelt dazu das Leitmotiv einer «Einheit durch Vielfalt» und formuliert Perspektiven für Begegnung, Dialog, strukturelle Öffnung und gemeinsame Verantwortung.

Die Publikation richtet sich in erster Linie an die Mitgliedkirchen des SEK, an Kirchgemeinden sowie an Fachstellen und Interessierte im Bereich Migration und Integration.

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