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Mit dieser Positionsschrift legt der Rat seine reformierte Sicht auf Ordination und kirchliches Amt dar. Die Publikation bietet eine theologisch fundierte Orientierung zur Frage, wie Berufung, Amt und Ordination im reformierten Verständnis zusammengehören und was sie über das Selbstverständnis der Kirche aussagen.
Ausgangspunkt ist die reformatorische Überzeugung vom Priestertum aller Gläubigen. Gleichzeitig wird dargelegt, weshalb die Kirche aus ihrer Mitte Personen beruft, die den Dienst der öffentlichen Verkündigung übernehmen. Die Ordination wird dabei nicht als sakramentaler Akt verstanden, sondern als geordnete, öffentliche Berufung in einen bestimmten Dienst innerhalb der Kirche.
Die Publikation ordnet die unterschiedlichen Ordinationsverständnisse innerhalb der Mitgliedkirchen ein, benennt bestehende Gemeinsamkeiten und Differenzen und macht deutlich, wo weiterer Klärungsbedarf besteht. Sie greift ökumenische Debatten auf und berücksichtigt insbesondere die Gespräche im Rahmen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.
Die Position des Rates verfolgt das Ziel, die theologischen Grundlagen der Ordination zu klären und damit eine Annäherung zwischen den Mitgliedkirchen zu ermöglichen. Sie versteht sich als Beitrag zu einer gemeinsamen Verständigung über Amt, Berufung und kirchliche Praxis in reformierter Perspektive.

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