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Die Publikation «Sola lectura?» wurde im Auftrag des Rates der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) erarbeitet. Sie widmet sich einer zentralen Frage reformierter Theologie: Was bedeutet es heute, die Bibel zu lesen?
Die Bibel gilt in der reformierten Tradition als entscheidende Autorität für Glauben und Leben. Doch in einer pluralistischen und digitalen Gegenwart stellt sich die Frage neu, wie dieses Schriftverständnis lebendig bleiben kann. Der Text zeigt, dass das Lesen der Bibel kein rein individuelles oder rein historisches Unterfangen ist, sondern ein dialogischer Prozess zwischen Text, Glaube und Erfahrung.
Die Publikation verdeutlicht, dass biblische Auslegung immer im Spannungsfeld zwischen Verstehen und Deuten geschieht. Sie lädt dazu ein, die Bibel als lebendigen Text wahrzunehmen, der Menschen über Zeiten und Kulturen hinweg anspricht. Dabei wird das reformierte Prinzip «sola scriptura» als dynamisches Verhältnis zwischen Schrift, Geist und Gemeinschaft verstanden.
«Sola lectura?» bietet theologische Orientierung und eröffnet neue Perspektiven für kirchliche Bildung, Predigt und persönliches Bibellesen.

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