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Solidarisieren und Handeln

4.Juni 2009

SEK Impuls 7

Diskriminierte und bedrohte Christen in der Welt

Christinnen und Christen sind in vielen Regionen der Welt von Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt bedroht. Mit der Publikation «Solidarisieren und Handeln. Diskriminierte und bedrohte Christen in der Welt» legt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) ein Impulspapier vor, das diese Situation analysiert und kirchliche Handlungsoptionen aufzeigt.

Der Text wurde vom Rat des SEK am 31. März 2009 genehmigt und von Christian Vandersee verfasst. Er knüpft an frühere Berichte des SEK zu christlichen Minderheiten an und ordnet aktuelle Entwicklungen in einen menschenrechtlichen, politischen und theologischen Zusammenhang ein.

Im Zentrum steht das Verständnis der Religionsfreiheit als universelles Menschenrecht. Die Publikation macht deutlich, dass Diskriminierung und Gewalt gegen Christen häufig Teil umfassender Menschenrechtsverletzungen sind und nur im jeweiligen historischen, kulturellen und politischen Kontext angemessen beurteilt werden können. Anhand ausgewählter Länderbeispiele zeigt der Text, wie religiöse, ethnische und politische Konfliktlinien ineinandergreifen und christliche Minderheiten besonders verletzlich machen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verantwortung der Kirchen. Der SEK betont die Verbindung von christlicher Solidarität und menschenrechtlichem Engagement und formuliert eine klare Absage an vereinfachende Schuldzuweisungen oder religiöse Instrumentalisierungen. Solidarität wird nicht als Konfrontation verstanden, sondern als differenziertes Eintreten für Menschenwürde, Gewaltfreiheit und Dialog.

Die Publikation richtet sich an die Mitgliedkirchen des SEK und bietet Orientierung für kirchliches Engagement, politische Stellungnahmen sowie für die internationale ökumenische Zusammenarbeit.

PDF herunterladen: Solidarisieren und Handeln. Diskriminierte und bedrohte Christen in der Welt

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