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EKS zur Lage im Nahen Osten

2.03.2026

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) nimmt die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten, insbesondere im Iran, mit grosser Besorgnis zur Kenntnis. Berichte über militärische Angriffe und Vergeltungsschläge lassen eine gefährliche Eskalationsdynamik erkennen. Eine Spirale der Gewalt bedroht die Zivilbevölkerung und gefährdet die Stabilität einer ohnehin fragilen Region.

Die EKS betont, dass der Schutz der Zivilbevölkerung und die Achtung der Menschenrechte grundlegende Verpflichtungen der internationalen Gemeinschaft sind. Militärische Konfrontationen können keine dauerhafte Sicherheit schaffen. Umso wichtiger sind diplomatische Bemühungen, die Einhaltung des Völkerrechts und ein entschlossenes Engagement für Deeskalation.

Unsere Gedanken gelten den Menschen in der Region, die unter Angst, Gewalt und Unsicherheit leben. Dabei denken wir auch besonders an die mit uns verbundenen Kirchen der Federation of Middle Eastern Evangelical Churches (FMEEC), insbesondere die Nationale Evangelische Synode in Syrien und Libanon (NESSL) sowie die Union of the Armenian Evangelical Churches in the Near East (UAECNE). Wir rufen unsere Kirchgemeinden auf, die Menschen in Mittleren Osten, insbesondere auch unsere Glaubensgeschwister, in ihre Fürbitten aufzunehmen.

Auch der Generalsekretär des World Council of Churches, Jerry Pillay, warnte jüngst vor einer «gefährlichen Spirale der Gewalt», die Millionen von Zivilisten bedrohe und die Stabilität der gesamten Region untergrabe. Die EKS unterstützt den Aufruf zu Besonnenheit, zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Wiederaufnahme diplomatischer Gespräche.

Weiterführende Quellen: