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Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) nimmt die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten, insbesondere im Iran, mit grosser Besorgnis zur Kenntnis. Berichte über militärische Angriffe und Vergeltungsschläge lassen eine gefährliche Eskalationsdynamik erkennen. Eine Spirale der Gewalt bedroht die Zivilbevölkerung und gefährdet die Stabilität einer ohnehin fragilen Region.
Die EKS betont, dass der Schutz der Zivilbevölkerung und die Achtung der Menschenrechte grundlegende Verpflichtungen der internationalen Gemeinschaft sind. Militärische Konfrontationen können keine dauerhafte Sicherheit schaffen. Umso wichtiger sind diplomatische Bemühungen, die Einhaltung des Völkerrechts und ein entschlossenes Engagement für Deeskalation.
Unsere Gedanken gelten den Menschen in der Region, die unter Angst, Gewalt und Unsicherheit leben. Dabei denken wir auch besonders an die mit uns verbundenen Kirchen der Federation of Middle Eastern Evangelical Churches (FMEEC), insbesondere die Nationale Evangelische Synode in Syrien und Libanon (NESSL) sowie die Union of the Armenian Evangelical Churches in the Near East (UAECNE). Wir rufen unsere Kirchgemeinden auf, die Menschen in Mittleren Osten, insbesondere auch unsere Glaubensgeschwister, in ihre Fürbitten aufzunehmen.
Angesichts der aktuellen Eskalationen im Nahen Osten haben sich auch zahlreiche internationale kirchliche Organisationen sowie evangelische Kirchen und kirchliche Institutionen aus der Region selbst mit Stellungnahmen und Friedensappellen zu Wort gemeldet. Eine Übersicht dieser ökumenischen und regionalen Stimmen findet sich im Beitrag: Ökumenische Stimmen für Frieden im Nahen Osten