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GEKE startet europäischen Prozess zum Schutz vor Missbrauch

29. Juni 2026

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat einen europäischen Prozess zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kirchen lanciert. Ziel ist es, vorhandene Initiativen zu bündeln, Standards weiterzuentwickeln und den Austausch zwischen den Mitgliedkirchen zu stärken. Der Prozess soll dazu beitragen, Prävention, Aufarbeitung und Unterstützung von Betroffenen europaweit zu verbessern. 

Den Auftakt bildete eine internationale Konferenz vom 19. bis 21. Juni 2026 in Warschau, an der rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 40 evangelischen Kirchen teilnahmen. Dort tauschten sie Erfahrungen aus und diskutierten gemeinsame Ansätze im Umgang mit sexualisierter Gewalt. Angesichts der Herausforderungen im Umgang mit Missbrauch setzt die GEKE auf eine gemeinsame Verantwortung der Kirchen. Der neue Ansatz versteht sich als langfristiger Lern- und Entwicklungsprozess, der strukturelle Veränderungen fördern und die Sensibilität für das Thema vertiefen soll. 

Für die EKS nahmen Sabine Scheuter, Verantwortliche für Prävention und Schutzkonzepte in der Zürcher Landeskirche, und Cynthia Guignard (Bild), Beauftragte für Kirchenbeziehungen der EKS mit Schwerpunkt Schutz der persönlichen Integrität, an der Konferenz teil. In einem gemeinsamen Beitrag stellten sie zentrale Elemente der Präventionsarbeit in der Schweiz vor: Cynthia Guignard gab einen Überblick über die Ansätze der EKS im Bereich Schutz der persönlichen Integrität, während Sabine Scheuter konkrete Instrumente wie Verhaltenskodizes und Schulungskonzepte präsentierte.  

Der Wortlaut der Stellungnahme ist hier verfügbar: Council Statement ansehen
Mehr Informationen: Medienmitteilung zur Konferenz