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An der Herbstsynode 2026 begrüsst die EKS Gäste aus reformierten und evangelischen Kirchen Europas sowie aus internationalen Kirchengemeinschaften. Karen Georgia Thompson, Präsidentin der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen und der United Church of Christ in den USA, bringt die weltweite reformierte Perspektive und die Schwerpunkte der WGRK nach ihrer Generalversammlung 2025 in Chiang Mai ein. Christian Baccuet und Ulrich Weinhold vertreten die Vereinigte Protestantische Kirche Frankreichs, die sich unter anderem mit der weltweiten Dimension von Kirche, neuen Formen kirchlicher Ämter und interkultureller Öffnung befasst. Isabelle Detavernier vertritt die Vereinigte Protestantische Kirche Belgiens, die mit dem Prozess LAB·ORA neue Formen kirchlicher Präsenz in der Gesellschaft entwickelt. Martine Kapp nimmt für die Union Protestantischer Kirchen von Elsass und Lothringen und deren reformierte Kirche teil, wo derzeit Kirche und Demokratie, Jugend sowie die langfristige Entwicklung der Gemeinden im Mittelpunkt stehen.
Simona Kopecká und Pavel Pokorný kommen von der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, einer langjährigen Partnerkirche von EKS und HEKS. Die Anfang 2026 erneuerte Zusammenarbeitsvereinbarung fördert den theologischen Austausch, die diakonische Zusammenarbeit und das gemeinsame Lernen angesichts aktueller kirchlicher Herausforderungen. Sandra Reis vertritt die Evangelisch-Presbyterianische Kirche Portugals, die sich für die praktische Umsetzung der revidierten Charta Oecumenica und für die Aufnahme von Migrantinnen und Migranten engagiert. Aus Ungarn nehmen Bischof Károly Fekete und sein theologischer Referent András Paczári teil; ihre Kirche beschäftigt sich unter anderem mit ihrem Verhältnis zu Staat und Gesellschaft, mit sozialdiakonischer Arbeit und der Begleitung reformierter Gemeinden in der Ukraine. Ralf Stoffers vertritt die Evangelische Kirche H.B. in Österreich, William Jourdan die Waldenserkirche in Italien und Bernd Becker den Reformierten Bund in Deutschland. Dorothee Wüst bringt die Perspektive der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland ein, während Susanne Schenk die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa vertritt. Themen wie reformierte Identität in der Diaspora, Migration und Diakonie, Rechtsstaatlichkeit, Demokratiebildung, der Schutz vor sexualisierter Gewalt und die Zukunft der evangelischen Zusammenarbeit in Europa bilden damit einen breiten Horizont für die Begegnungen an der Synode.
Mehr Informationen: https://www.eks-eers.ch/tagung/261103-herbstsynode/