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Unter dem Titel „Kirche mit Zukunft – Wie können wir die positive Seite des Glaubens hervorheben?“ trafen sich gestern Vertreterinnen und Vertreter der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) und der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zu einer gemeinsamen Klausurtagung in der Liebfrauenkirche Zürich.
Die Präsidentin der EKS, Pfarrerin Rita Famos, und der Präsident der SBK, Mgr. Charles Morerod, eröffneten die Tagung mit einem gemeinsamen Willkommensgruss. Ziel der Veranstaltung war es, neue Wege zu erkunden, wie christliche Botschaften in einer zunehmend säkularen und medial geprägten Gesellschaft wieder stärkender, einladender und glaubwürdiger vermittelt werden können.
Kommunikation als Stimme der Hoffnung
Im ersten Teil der Tagung stand die Kommunikation nach aussen im Zentrum. Mark Hengel, international erfahrener Kommunikationsstratege und ehemaliger Kommunikationschef der UBS, hielt ein Impulsreferat zum Thema „Was bleibt hängen? Über Botschaften, die Menschen bewegen“. In den anschliessenden Responses von Pascale Huber (Reformierte Medien) und Prof. Vinzenz Wyss (ZHAW, Institut für Angewandte Medienwissenschaft) sowie der moderierten Diskussion unter Leitung von Fabien Hünenberger (Cath-Info) wurde deutlich, dass Kirche heute neue Narrative und Formate braucht, um ihre Botschaft wirksam zu vermitteln. Leitbegriffe wie Relevanz, Klarheit und Wärme wurden insbesondere besprochen.
Gemeinschaft als gelebte Hoffnung
Der zweite Teil widmete sich der innerkirchlichen Perspektive: „Zwischen Tradition und Transformation – wie Kirche heute Menschen erreicht“. In einem interdisziplinären Panel diskutierten Detlef Hecking (Bistum Basel), Silvio Liesch (Zentrum für Kirchenentwicklung, Universität Zürich), Martin Iten (Anima una Mission Schweiz) und Pfarrerin Sibylle Forrer (Kirchgemeinde Kilchberg) unter der Moderation von Felix Reich (reformiert.info) über Formen zeitgemässer Spiritualität, Beteiligung und die Bedeutung von Gemeinschaft in einer individualisierten Gesellschaft.
Gemeinsame Verantwortung für die Zukunft
Die Klausurtagung endete mit einem offenen Austausch zu aktuellen kirchlichen Themen, einem gemeinsamen Gebet und einem Abendessen, das Raum für persönliche Begegnung und ökumenischen Dialog bot. Beide Kirchen bekräftigten ihre Absicht, die Zusammenarbeit zu vertiefen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass Kirche als Ort der Hoffnung, des Glaubens und der Gemeinschaft wieder stärker wahrgenommen wird – sowohl von bestehenden Mitgliedern als auch von Suchenden und Zweifelnden.
Foto: Schweizer Bischofskonferenz
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