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Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz

Die reformierte Stimme in der Schweiz und im internationalen Dialog

Wer wir sind

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS ist der Zusammenschluss von 25 Mitgliedkirchen: den 24 evangelisch-reformierten Kantonal- und Landeskirchen sowie der Evangelisch-methodistischen Kirche. Sie vertritt rund 1,8 Millionen Protestantinnen und Protestanten in der Schweiz und bildet damit die nationale Gemeinschaft der reformierten Kirchen.

Woran wir glauben

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS bekennt Gott als den Schöpfer, Jesus Christus als Erlöser und ihr alleiniges Haupt und den Heiligen Geist als Tröster und Beistand. Sie erkennt in den Schriften des Alten und Neuen Testaments das Zeugnis der göttlichen Offenbarung. Sie bekennt, dass wir durch Gnade errettet und durch den Glauben gerechtfertigt sind.

Wie wir organisiert sind

Das oberste Organ der EKS ist die Synode. Als Legislative tagt sie zweimal im Jahr und wählt für jeweils vier Jahre den Rat mit sechs Mitgliedern sowie die Präsidentin der EKS. Der Rat bildet die Exekutive und verantwortet die Leitung der EKS sowie die Umsetzung der Beschlüsse. Die Geschäftsstelle in Bern setzt die Strategien und Entscheidungen von Synode und Rat um. Dort arbeiten rund 30 Mitarbeitende.

Synode

Rat

Präsidentin

Geschäftsstelle

Was wir tun

Die Aufgaben der EKS sind in der Verfassung festgehalten. Die EKS stärkt den Zusammenhalt unter ihren Mitgliedkirchen und schafft Räume für Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Orientierung. Sie unterstützt die Kirchen mit Dienstleistungen, koordiniert nationale Vorhaben und setzt mit ihren Legislaturzielen inhaltliche Schwerpunkte.

Sie leistet theologische und ethische Grundlagenarbeit zu Fragen aus Kirche, Gesellschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft und bringt reformierte Perspektiven in öffentliche Debatten ein. Dazu erarbeitet sie Positionen und Stellungnahmen und vertritt die Kirchengemeinschaft auf nationaler und internationaler Ebene.

Zugleich pflegt die EKS die ökumenischen Beziehungen sowie den jüdisch-christlichen und interreligiösen Dialog in der Schweiz und international. Gegenüber den Behörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft vertritt sie die Anliegen ihrer Mitgliedkirchen und setzt sich für verlässliche Rahmenbedingungen kirchlichen Handelns ein.

Geschichte der EKS

Die heutige Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS steht in einer längeren institutionellen Entwicklung. Ihre Wurzeln reichen ins Jahr 1920 zurück, als der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK gegründet wurde. Über viele Jahrzehnte hinweg war der SEK die gemeinsame Organisation der reformierten Kirchen in der Schweiz und prägte deren Zusammenarbeit auf nationaler Ebene.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Verfassung im Jahr 2020 erhielt diese Gemeinschaft einen neuen Namen: Aus dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund wurde die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS. Der Namenswechsel markiert mehr als eine formale Anpassung. Er bringt ein geschärftes Selbstverständnis zum Ausdruck: Die EKS versteht sich als nationale Gemeinschaft reformierter Kirchen, die gemeinsam Verantwortung in Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit wahrnimmt.

Ein Teil dieser Geschichte lässt sich auch am Sitz der EKS in Bern erzählen. Die Publikation „An guter Adresse“ zeichnet die Entwicklung des Hauses am Sulgenauweg 26 nach – von den Anfängen des SEK ohne festen Sitz bis zur heutigen Geschäftsstelle der EKS. Sie zeigt, wie eng die institutionelle Entwicklung der reformierten Kirchen in der Schweiz mit diesem Ort verbunden ist.

Jahresbericht EKS 2024

Das Jahr 2024 war für die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) ein Jahr voller Dynamik, Engagement und neuer Impulse. Es hat eindrücklich gezeigt, welche Chancen darin liegen, gemeinsam Kirche zu sein.

Aktuelles aus der EKS

Gegen Antisemitismus in Kirche und Gesellschaft

Stellungnahme des Rates der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS Was uns besorgt Der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS nimmt mit Sorge wahr, dass Antisemitismus in Europa und in der Schweiz wieder sichtbarer und lauter geworden ist....

Abstimmung über den Zivildienst: Standpunkte der EKS

1.  Ausgangslage Am 14. Juni 2026 entscheidet das Schweizer Stimmvolk unter anderem über eine Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG). Inhaltlich geht es dabei um sechs Massnahmen, die gemäss Bundesrat «dazu beitragen sollen, dass der Zivildienst wieder seinen...

Stellungnahme des Rates EKS «Seelsorge und sexuelle Orientierung»

«Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.» (Joh 10,10) 1. Anlass In seiner Position vom 8. April 2026 hat sich der Rat EKS ausdrücklich zur politischen Forderung eines nationalen Verbots sogenannter «Konversionsmassnahmen» gestellt. Der...

WGRK Europa: Programmarbeit und Austausch in Oradea

Vom 4. bis 6. Juni 2026 traf sich die europäische Region der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) in Oradea (Rumänien) zum jährlichen Council. Vertreterinnen und Vertreter reformierter Kirchen aus ganz Europa kamen zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu...

Sylvia-Michel-Preis 2027

Der Sylvia-Michel-Preis fördert und unterstützt Frauen oder Projekte, die Frauen in reformierten Kirchen weltweit auf Führungspositionen vorbereiten. Der mit 5000 US-Dollar dotierte Preis wird in unregelmässiger Folge in Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft...

Friedensethik – 10 Fragen / 10 Antworten des Rates EKS

Hinführung Kriege, Terror, hybride Gewalt, völkerrechtswidrige Angriffe, zerfallende Ordnungen und die Instrumentalisierung von Angst prägen unsere geopolitische Gegenwart. In einer solchen Welt reicht es nicht, Frieden bloss zu wünschen. Es braucht eine...

Florian Lüthi neuer Generalsekretär AGCK

Das Präsidium (Exekutivorgan) der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK.CH) hat den römisch-katholischen Theologen Florian Lüthi zum Generalsekretär gewählt. Er wird sein Amt am 1. September 2026 antreten und die Nachfolge von Anne Durrer...

Schutz der persönlichen Integrität

Die Kirche ist berufen, ein Ort des Vertrauens und des Respekts zu sein. Wird die persönliche Integrität verletzt, wird dieses Vertrauen zutiefst erschüttert. Die EKS und ihre Mitgliedkirchen haben gemeinsame Grundlagen und Standards erarbeitet, um ihr Engagement...