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Am 12. September 2025 fand im Centre international John Knox in Genf «Résister à la guerre – Widerstand gegen den Krieg» statt. Anlass war das hundertjährige Jubiläum der «Weltkonferenz für praktisches Christentum», die im August 1925 in Stockholm stattfand und sich mit der Rolle des Christentums in sozialen und politischen Fragen auseinandersetzte.
Die Tagung widmete sich der Frage, wie christlicher Widerstand gegen Krieg heute aussehen kann – angesichts sich wandelnder Formen von Gewalt, permanenter Konflikte und geopolitischer Spannungen. Die Beiträge beleuchteten theologische, philosophische, ethische und juristische Ressourcen für eine realistische und zugleich engagierte Haltung gegenüber Krieg und Gewalt.
Zu den Referierenden gehörten unter anderem Laure Borgomano (Lyon), Marco Hofheinz (Hannover), Sara Gehlin (Stockholm), Sévane Garibian (Genf), Jan Eckerdal (Schweden), Kenneth Mtata (Simbabwe) und Stephen Brown (Genf). In Vorträgen und einer abschliessenden Podiumsdiskussion wurden neue Formen der Kriegsführung und mögliche Formen des Widerstands reflektiert.
Die Tagung wurde organisiert von der Programmkommission des Centre John Knox in Partnerschaft mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), dem Institut romand de systématique et d’éthique (IRSE) der Universität Genf, der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), der Église protestante de Genève (EPG) und der Kirche von Schweden.
Zum Tagungsprogramm (PDF)
Bericht ÖRK
Blogartikel von Elio Jaillet „Widerstand gegen den Krieg – Theologische und philosophische Vorschläge“