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Vom 20. bis 22. November tagte der Rat der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Bratislava. Rita Famos nahm in ihrer Funktion als Präsidentin der GEKE teil, Martin Hirzel als stellvertretendes Ratsmitglied. Die gastgebenden Kirchen in der Slowakei sorgten für eine herzliche ökumenische Atmosphäre.
Im Zentrum der Beratungen standen die Folgen des Ukraine-Kriegs und die Frage, wie Kirchen auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können. Der Rat beschloss, die Mitgliedsbeiträge künftig stärker an die Zahl der Kirchenmitglieder und die Kaufkraft anzupassen, um die finanzielle Stabilität der GEKE zu sichern. Diskutiert wurden auch die Konsultation zu Amt und Ordination, die Integration von Migrant:innenkirchen sowie die Weiterentwicklung des «Demokratie-Kompasses» als Instrument gegen gesellschaftliche Polarisierung. Zudem beriet der Rat über ökumenische Dialoge und die Vorbereitung einer Stellungnahme zum 1700-jährigen Jubiläum des Konzils von Nizäa.
Die nächste Vollversammlung ist für 2031 vorgesehen, um Ressourcen zu schonen. Für Generalsekretär Mario Fischer war es die letzte reguläre Ratssitzung; seine Nachfolgerin Susanne Schenk stellte sich vor.