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Religionsfreiheit: Ein Auftrag für Politik, Kirchen und Gesellschaft

9.12.2025

Am 7. November fand im Berner Kornhausforum die Tagung «Religionsfreiheit im Fokus» statt, organisiert von der EKS gemeinsam mit der Schweizer Bischofskonferenz, der Christkatholischen Kirche, Freikirchen.ch, der Evangelischen Allianz und Christian Solidarity International. Anlass war das 50-jährige Jubiläum der Schweigemärsche von 1975, die damals über 15’000 Menschen für bedrängte Christinnen und Christen in der Sowjetunion mobilisierten. 

Die Tagung erinnerte daran, dass Glaubens- und Gewissensfreiheit kein Privileg, sondern ein universelles Menschenrecht ist – und dass sie überall dort verteidigt werden muss, wo sie bedroht ist. Bundesrat Albert Rösti und Nationalrätin Sibel Arslan brachten unterschiedliche politische Perspektiven ein, während Zeitzeuginnen aus Indien, Irak und Nigeria von mutigem Widerstand gegen Diskriminierung und Gewalt berichteten. Expertinnen und Experten beleuchteten die rechtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, und Thomas Schirrmacher unterstrich in seiner Keynote: «Christen kämpfen nicht nur für Christen, sondern für die Freiheit jedes Menschen, zu glauben oder nicht zu glauben.» 

Die Kirchen verabschiedeten eine gemeinsame Botschaft, die vier Grundsätze betont: Glaubensfreiheit als Menschenrecht, religiöse Toleranz als dauernde Lerngeschichte, Solidarität mit verfolgten Minderheiten und gemeinsame Verantwortung für Schutz und Hilfe. 

Vollständiger Bericht von Stephan Jütte: Religionsfreiheit im Fokus – Politik, Verantwortung und Glauben
Gemeinsame Botschaft der Kirchen
Blogbeitrag zu «Religionsfreiheit» von Frank Mathwig