Sylvia-Michel-Preis 2027

5. Juni 2026

Der Sylvia-Michel-Preis fördert und unterstützt Frauen oder Projekte, die Frauen in reformierten Kirchen weltweit auf Führungspositionen vorbereiten. Der mit 5000 US-Dollar dotierte Preis wird in unregelmässiger Folge in Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) vergeben.  

Der Preis wurde zu Ehren von Sylvia Michel von der Reformierten Kirche Aargau ins Leben gerufen, die als erste Frau in der Schweiz das Leitungsamt in einer Kantonalkirche innehatte. Nach Abschluss ihres Theologiestudiums wurde Sylvia Michel 1964 als Pfarrerin ordiniert. 1980 wurde sie zur Präsidentin der Reformierten Kirche des Kantons Aargau gewählt und war die erste Frau in Europa, die eine solche kirchliche Führungsposition einnahm. 

In dankbarer Erinnerung an ihre Pionierarbeit und in Anerkennung der Kompetenz, mit der Frauen Kirchen tragen und führen, wurde der Sylvia-Michel-Preis im Juli 2007 von der Reformierten Kirche des Kantons Aargau in Partnerschaft mit PanKS (Präsidentinnen und Vizepräsidentinnen, amtierende und nicht amtierende, der Schweizer Kirchen) und dem Weltbund der Reformierten Kirchen (heute Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen) ins Leben gerufen. Seit 2023 wird die Organisation des Sylvia-Michel-Preises von der EKS weitergeführt 

Es können jetzt Bewerbungen für den Sylvia-Michel-Preis 2027 für Frauenführungsprojekte eingereicht werden. 

Die Ausschreibung soll weitergleitet werden an: 

  • Frauenorganisationen innerhalb der Kirche. 
  • Frauengruppen, die in Partnerschaft mit Männern an der Förderung von Frauen in Führungspositionen arbeiten. 
  • Einzelpersonen einschliesslich Gemeindemitarbeiter (sowohl Laien als auch Ordinierte). 

 

Der Preis wird an ein bereits laufendes Projekt vergeben, das eines oder mehrere der folgenden Ziele verfolgt: 

  • Förderung der Ausbildung und des Bewusstseins innerhalb und zwischen den Kirchen im Hinblick auf die Gleichberechtigung von Frauen und deren Fähigkeit Führungspositionen in der Kirche zu übernehmen. 
  • Für die Führungspositionen von Frauen in reformierten Kirchen weltweit zu arbeiten. 
  • Die Stärkung der Fähigkeiten von Frauen durch Training und Mentoring. 
  • Engagement in der handlungsorientierten Frauen- und Führungsforschung in der Kirche mit dem Ziel, die Situation von Frauen auf Leitungsebene zu verbessern. 
  • Aufbau einer Partnerschaft von Frauen und Männern in der Kirchenleitung. 

 

Das Anmeldeformular (unten) muss ausgefüllt und mit einem Budget für das Projekt und der offiziellen Genehmigung durch die Kirche eingereicht werden. 

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2027. 

Eine vom Rat EKS einberufene Jury wird über die Vergabe entscheiden. 
Die Preisverleihung soll im Rahmen der Herbstsynode 2027 in Bern erfolgen.  

Fragen sind zu richten an: 

Cynthia Guignard 
Beauftragte für Kirchenbeziehungen
Cynthia.guignard@evref.ch  
T +41 31 370 25 25