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„Buonasera“, diese ersten freundlichen Worte nach seiner Wahl haben aufhorchen lassen.
Und tatsächlich war das Pontifikat von Franziskus geprägt von Aufbruch und Hoffnung. Seine zugängliche Art, nahe bei den Menschen, hat der Kirche ein freundliches Gesicht gegeben. Unter ihm wurde die Weltsynode, an der die unterschiedlichsten Strömungen am Tisch sassen, möglich. Frauen wurden in leitende Ämter befördert. Nicht mehr tragbare Kirchenfunktionäre wurden entlassen. Sein Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung (Laudato Si’), für soziale Gerechtigkeit und seine klare Position zu Fragen von Migration und Armut haben das Bild der katholischen Kirche in den letzten Jahren stark geprägt.
Nicht alle Hoffnungen, die viele in ihn gesetzt hatten, konnten in Taten umgesetzt werden. So warten die Frauen immer noch auf die Weihe, eine echte Beteiligung, wie sie der Weg zur Weltsynode zunächst versprach, wurde unter ihm noch nicht möglich. Und für uns Protestanten ist das ökumenische Ringen immer noch festgefahren in den dogmatischen Streitigkeiten um das Kirchenverständnis und den Primat.
Aber dennoch habe ich Hochachtung vor dem Mut dieses Kirchendieners, der viel in Bewegung gesetzt hat. Berührend war es, dass er – geschwächt, aber mit klarer Stimme – am Ende seines Weges noch den Ostersegen sprechen konnte. Ein letzter Akt seines Dienstes, der viele tief bewegt hat.
Pfarrerin Rita Famos, Präsidentin EKS
Zum Tod von Papst Franziskus haben verschiedene christliche Organisationen ihre Anteilnahme ausgedrückt. Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) würdigte seine Bemühungen um Gerechtigkeit und Hoffnung. Auch die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) sprach ihr Beileid aus. Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) verabschiedeten sich ebenfalls.